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Erneut weltweite Cyber-Sicherheitsvorfälle durch Ransomware

Eine erneute Angriffswelle überrollt die IT Landschaft. Sollten Sie Opfer geworden sein, so melden sie sich bei uns. Wir unterstützen Sie!

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Die aktuelle Welle von Cyber-Angriffen, die seit dem gestrigen Nachmittag weltweit die IT-Systeme zahlreicher Unternehmen und Institutionen gestört hat, hält weiter an. In Einzelfällen hat der Angriff massive Auswirkungen auf die Produktion und kritische Geschäftsprozesse von betroffenen Unternehmen. Auch in Deutschland sind Unternehmen von der Cyber-Attacke betroffen. Als nationale Cyber-Sicherheitsbehörde steht das BSI mit Betroffenen in Kontakt. Aus Gründen der Vertraulichkeit macht das BSI zu Betroffenen keine weiteren Angaben.

Ursprung und Schwerpunkt der Cyber-Attacke liegen offenbar in der Ukraine, allerdings hat sie weltweite Auswirkungen. Meldungen zufolge ist die Schadsoftware über die Update-Funktion einer in der Ukraine weit verbreiteten Buchhaltungssoftware namens MeDoc verteilt worden. Das BSI hält diese These nach einer ersten Einschätzung für plausibel. Dabei zeigt sich, dass die Schadsoftware Funktionen enthält, um sich unter Ausnutzung verschiedener Schwachstellen innerhalb eines Netzwerkes rasant weiterverbreiten zu können.

Dazu erklärt BSI-Präsident Schönbohm: „Die aktuelle Cyber-Angriffswelle zeigt zum wiederholten Male deutlich, wie anfällig auch kritische Geschäftsprozesse in Unternehmen und Institutionen in einer digitalisierten Welt sein können. Man wird die Kompromittierung eines einzelnen Computers nicht immer verhindern können, aber sie darf nicht zum Ausfall eines ganzen Netzwerks führen! Angesichts der akuten Bedrohungslage rufen wir erneut dazu auf, Informationssicherheit zur Chefsache zu machen. Cyber-Sicherheit ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung.“

Quelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Hacker greifen weltweit Konzerne an

Selbst mit einem gute gerüsteten System im Firewall und Netzwerkbereich, kann es sehr stürmisch werden. Ohne eine Sicherheitsstruktur die diesen Namen verdient, ist schnell der Grund in Sicht!
Wenn Sie Fragen haben stehen wir ihnen gern zur Verfügung.

Ihr Team der
dalatias IT Solutions

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Vom ukrainischen Flugzeugbauer Antonov über den russischen Ölkonzern Rosneft, den Schweizer Milka-Hersteller Mondolez, Metro, der Deutschen Post bis zur dänischen Reederei Maersk: Zahlreiche Unternehmen sind Opfer von Hackerangriffen geworden. Am stärksten betroffen war die Ukraine. Neben dem Staatskonzern Antonov meldeten auch Banken, Telekom, Post, ein Stromnetzbetreiber, der Kiewer Flughafen und die Regierung Probleme mit ihren Computer-Netzwerken. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sprach von einer globalen „Cyber-Angriffswelle mit einer Verschlüsselungssoftware“. Und die war anscheinend mit einfachen Mitteln zu verhindern.

Auch Computer des 1986 havarierten Kernkraftwerks Tschernobyl sind von dem Cyberangriff auf Netzwerke in der Ukraine betroffen worden. „Aufgrund der temporären Abschaltung der Windows-Systeme findet die Kontrolle der Radioaktivität manuell statt“, teilte die Agentur für die Verwaltung der Sperrzone mit. Alle technischen Systeme der Station funktionieren aber normal, hieß es. Die Website des abgeschalteten Kraftwerks war allerdings nicht erreichbar.

Ukraine schwer getroffen
Es handele es sich um die bislang schwersten Hackerangriffe in der Geschichte des Landes, erklärten Berater des Innenministeriums in Kiew. Nach Einschätzung der Melde- und Analysestelle Informationssicherung der Schweizer Regierung sind die Ukraine, Russland, England und Indien betroffen.

Auch die dänische Unternehmensgruppe A.P. Moller-Maersk hat mit der Cyberattacke zu kämpfen. Wie Moller-Maersk mitteilt, ist das Computersystem in Folge dieser Attacke zusammengebrochen. Moller-Maersk betreibt unter anderem die weltgrößte Container-Reederei Maersk Line. Nach den Worten einer Unternehmenssprecherin nimmt Moller-Maersk derzeit eine Bestandsaufnahme vor. Weitere Details sind derzeit nicht bekannt.

Auch die Systeme der Deutschen Post sind betroffen. „Unsere DHL-Systeme sind zum Teil von dem heutigen Cyberangriff auf verschiedene Organisationen in der Ukraine betroffen“, sagte ein Post-Sprecher. Getroffen habe es die Express-Sparte, andere Unternehmensteile seien nicht betroffen. Die Post habe Maßnahmen eingeleitet, um Sendungen weiter bearbeiten zu können. Der Konzern arbeite daran, das Problem zu beheben. Kunden würden informiert. Auch die Großmärkte des Düsseldorfer Metro-Konzerns in der Ukraine seien von Cyberangriffen betroffen, sagte eine Metro-Sprecherin.

Möglicherweise Variante von WannaCry
Laut BSI-Präsident Arne Schönbohm handelt es sich ersten Erkenntnissen zufolge „um eine Angriffswelle mit der Schadsoftware Petya“. Diese nutze unter anderem die gleiche Schwachstelle wie die Ransomware WannaCry. „Das Patchen dieser Schwachstelle mit dem seit Monaten verfügbaren Microsoft-Patch hätte in vielen Fällen eine Infektion verhindert“, sagte Schönbohm weiter.

Die Erpressungs-Software Petya verschlüsselt Computer und verlangt „Lösegeld“. Berichtet wurde aber auch von einer WannaCry-Variante. Eine Firma teilte mit, der Virus heiße Petya. Berichten zufolge fordern die Erpresser für die Wiederherstellung der Systeme die Zahlung von jeweils 300 Dollar in der Cyberwährung Bitcoin.

Der russische Ölkonzern Rosneft berichtete ebenfalls von Angriffen gegen seine Computersysteme. „Die Unternehmensserver machten einen schlagkräftigen Hackerangriff durch“, erklärte das Unternehmen via Twitter. Die Ölproduktion sei aber nicht betroffen. Der russische Stahlriese Evraz räumte technische Probleme in mehreren Regionen ein. Auch hier sei die Produktion jedoch nicht gefährdet.

Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Mondelez International erklärte, Mitarbeiter in verschiedenen Regionen hätten technische Probleme. Es sei unklar, ob dafür Cyber-Angriffe verantwortlich seien. „Wir untersuchen die Sache“, erklärt eine Firmensprecherin. Der französische Baukonzern Saint Gobain erklärte ebenfalls, Opfer eines Angriffs geworden zu sein, ebenso der britische Werberiese WPP.

Mitte Mai hatte die WannaCry-Attacke Hunderttausende Computer in mehr als 150 Ländern mit dem Betriebssystem Windows betroffen. Dabei sorgte eine seit Monaten bekannte Sicherheitslücke im veralteten Windows XP für eine schnelle Ausbreitung. Betroffen waren vor allem Verbraucher – aber auch Unternehmen wie die Deutsche Bahn und Renault.

Quelle: n-tv.de

Neue Industrie-4.0-Studie von IDG und Rohde & Schwarz Cybersecurity

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IT trifft auf OT – dass beim Zusammenschluss von Information Technology und Operation Technology im Zeichen von Industrie 4.0 zwei verschiedene Welten aufeinandertreffen, ist unumstritten. Und mit den Chancen des Industrial Internet of Things (IIoT) und der wachsenden Anzahl von verbundenen Geräten gehen auch Sicherheitsrisiken einher.

In der Studie, in der oberste (IT-)Verantwortliche und CISOs aus der DACH-Region zum Thema Industrie 4.0 befragt wurden, wird deutlich, dass Sicherheit als größtes Hemmnis für Industrie 4.0 gilt.

Doch was fürchten die deutschen Unternehmen am meisten? Und welche Chancen und Wettbewerbsvorteile sehen die Befragten beim Thema Industrie 4.0? Antworten auf diese und andere Fragen gibt die Studie „Industrie 4.0“ von IDG und Rohde & Schwarz Cybersecurity.

Laden Sie sich die Studienergebnisse und erfahren Sie u.a., welche Faktoren bei der Umsetzung von Industrie 4.0 als größte Bedrohungen wahrgenommen werden und inwieweit Unternehmen Smart-Factory-Konzepte bereits erfolgreich umsetzen.


Quelle: Rohde & Schwarz Cybersecurity